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Unser Leistungsspektrum:
- Kontaktaufnahme zu Beginn der Therapie um eine tragfähige Beziehung herzustellen
- Vorbereitung und Begleitung des Patienten für das Leben in der eigenen Wohnung
- Ermittlung des individuellen Hilfebedarfes in Zusammenarbeit mit den behandelten Ärzten, Angehörigen und dem zuständigen Betreuer
- Individuelle Begleitung und Unterstützung in den verschiedensten Lebensbereichen, z.B. bei der Tagesgestaltung, Umgang mit den Behörden und Ämtern sowie zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
- Hilfestellung bei der Bewältigung psychischer Krisen in enger Zusammenarbeit mit dem zu behandelten Psychologen bzw. Psychotherapeuten
- Unterstützung bei Inanspruchnahme ärztlicher und therapeutischer Leistungen, z.B. die Durchführung einer täglichen Medikamentengabe bzw. - kontrolle
- Führen einer ausführlichen Pflegedokumentation
- Gespräche über die Situation, die Krankheit, die Probleme und Ängste des erkrankten Menschen
- Herstellen von realistischen Bezügen zur Umwelt bzw. Minderung des Abgleitens in die psychotische Symptomatik
- Förderung und Erhaltung von sozialen Kontakten, Gespräche mit Angehörigen, Nachbarn, Vermietern, Arbeitgebern, Ärzten etc.
- Erarbeitung von Tages- und Wochenplänen in den lebenspraktischen Bereichen Motivierung und Begleitung zu regelmäßigen Arztbesuchen und Kontrolle der Medikamenteneinnahme
- Unterstützung bei täglich wiederkehrenden Tätigkeiten durch Hilfe zur Selbsthilfe
- Rechtzeitiges Erkennen von Krisen, um eine erhebliche Verschlimmerung zu vermeiden oder Hilfestellungen zu vermitteln
- Koordinationshilfen zur Nutzung des vorhandenen Hilfesystems (Brückenfunktion)
- Patientenorientierte Gesprächsführung
- Unterstützung bei der selbständigen Haushaltsführung, einschließlich einkaufen
- Auf Wunsch Begleitung zum Facharzt
- Entlastende Gespräche zu Alltagsproblemen Hilfen im Umgang mit Behörden ( z.B. Ausfüllen von Formularen, gemeinsames Besprechen von Behördenpost, auf Wunsch Begleitung zu Ämtern)
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Psychiatrie? Seelenheilkunde; Fachgebiet der Medizin, das alle Maßnahmen zur Diagnose, nichtoperativen Behandlung, Vorbeugung, Rehabilitation und lebensbegleitenden Versorgung von Patienten mit psychischen Störungen umfasst. Teilgebiete der Psychiatrie sind unter anderem Psychopathologie, Psychotherapie, Pharmakopsychiatrie, biologische Psychiatrie, forensische Psychiatrie, Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Sozialpsychiatrie bzw. Gemeindepsychiatrie. Die biologische Psychiatrie ist dabei das Teilgebiet der Psychiatrie, das sich mit den körperlichen Entstehungsbedingungen (z.B. hirnorganischen Veränderungen sowie genetische, hormonelle, vegetative u. Stoffwechselstörungen) und den unter Umständen daraus resultierenden Behandlungskonsequenzen befasst; die Psychopathologie die Lehre von den psychischen Erlebnis- u. Handlungsmöglichkeiten des Menschen, sofern diese als abweichend oder krankhaft angesehen werden; umfasst Beschreibung, ursächliche Zuordnung und sinnhafte Bewertung der Störungen von Bewusstsein, Denken, Orientierung, Affekt, Ich-Erleben, Wahrnehmung, Antrieb, Persönlichkeit u. Verhalten unter Berücksichtigung des körperlichen. Befundes und des sozialen u. kulturellen Kontexts. Ein Diplom- Psychologe hat Psychologie studiert. Ein Psychiater hat Medizin studiert und anschließend eine mehrjährige Facharztausbildung gemacht. Psychiater wenden eine Reihe verschiedener Verfahren zur Bestimmung seelischer oder geistiger Störungen an. An erster Stelle steht die psychiatrische Befragung. Dabei wird die psychiatrische Krankheitsgeschichte oder Anamnese des Patienten aufgenommen und sein gegenwärtiger Geisteszustand ermittelt. Die psychiatrische Anamnese liefert ein Bild der Persönlichkeit und der Eigenschaften des Patienten, seiner Beziehungen zu anderen sowie früherer und derzeitiger Erfahrungen mit psychiatrischen Problemen. All das schildert der Patient mit seinen eigenen Worten (manchmal ergänzt durch Aussagen anderer Familienmitglieder). Diese Bestandsaufnahme lässt sich mit der körperlichen Eingangsuntersuchung in der Allgemeinmedizin vergleichen. Es lassen sich daraus Aspekte der geistigen Funktionsfähigkeit des Patienten entnehmen und einordnen. Oft ist zusätzlich eine körperliche Untersuchung erforderlich. Auch Hinweise auf Stoffwechselstörungen schließ der Psychiater im Rahmen seiner Diagnostik aus. Blutabnahmen und apparative Untersuchungen wie Kernspintomographien und EEGs ergänzen den Psychiatrischen Befund. Änderungen der Berufsbezeichnung sind immer wieder im Gespräch. Dabei geht es darum ob hierdurch die Vorurteile, die manche Menschen daran hindern einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen, so abgebaut werden können.
Auch Neurologen untersuchen psychiatrische Patienten auf organische Schädigungen und Erkrankungen des Nervensystems.
Ein Nervenarzt ist ein Neurologe und Psychiater.
Was ist Psychotherapie? Psychotherapie ist die Behandlung von emotionalen, psychischen, psychosomatischen oder Verhaltensstörungen mit psychotherapeutischen Methoden. Es geht dabei darum, die Ursachen, die aufrechterhaltenden Bedingungen, die zugrundeliegenden Konflikte oder Lernerfahrungen zu erkennen und eine entsprechende neue Lernerfahrung, Bewältigung oder Verhaltensänderung herbeizuführen.
Psychotherapeutische Medizin Der Facharzt für Psychotherapeutische Medizin setzt eine Ausbildung in anerkannten Psychotherapieverfahren und eine entsprechende Erfahrung voraus. Psychoanalyse ist ein spezielles Psychotherapieverfahren, dessen Wirksamkeit in der Behandlung spezieller Krankheitsbilder erprobt ist.
Nicht verwechseln mit den aufgeführten Fachbezeichnungen sollte man die Berufsbezeichnung Psychologe. Ein Diplom- Psychologe hat Psychologie studiert. Ein Psychiater hat Medizin studiert und anschließend eine mehrjährige Facharztausbildung gemacht. Beides beinhaltet keine Psychotherapieausbildung. Arbeitsfelder für Psychologen sind beispielsweise auch die Auswertung von Tests bei Bewerbungen oder Forschungen, die das gesunde Verhalten betreffen. Manche Psychologen haben genauso wie ärztliche Psychotherapeuten nach ihrem Studium eine Psychotherapie Ausbildung gemacht. War diese Ausbildung in einem in der Krankenbehandlung erfolgreichen Therapieverfahren und ist ein solcher Nachweis für das Verfahren erbracht, erhalten sie eine Kassenzulassung. -Das bedeutet, für Sie daß die psychotherapeutische Behandlung durch einen solchen Psychologen, wie beim Arzt, von der Krankenkasse bezahlt wird. Da Psychologen keine medizinische Ausbildung haben, sollte vorher eine ärztliche Untersuchung zum Ausschluß organischer Ursachen Ihrer Beschwerden erfolgen. Nur für Verhaltenstherapie und Psychoanalytisch orientierte Psychotherapien ein hinreichender Wirksamkeitsnachweis in der Krankenbehandlung erbracht ist, werden auch nur diese Behandlungen von der Kasse im Regelfall bezahlt. Hier gibt es spezielle Ausnahmen.
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Sollten Sie bei einem Psychologen ohne Kassenzulassung auf eigene Kosten in Behandlung sein, müssen Sie (was sonst die Kasse macht) dessen Qualifikation auch selbst beurteilen.Auch andere Verfahren wie Gesprächstherapie nach Rogers, Paartherapie oder Familientherapie können sinnvoll und wirksam sein, obwohl sie nicht von der Krankenkasse übernommen werden.
Probleme der Klassifikation (wie z.B. dem oben zitierten ICD) (psychiatrischer Diagnosen, warum es hier großer Sorgfalt bedarf)
Eine Klassifikation ist mit dem Verlust spezifischer, individueller Information verbunden.
Die Verwendung von Klassifikationskategorien führt mitunter ungerechtfertigt zu einer Diagnose; Genau dann, wenn man über das beobachtete Verhalten hinausgeht, das an eine Diagnose erinnert und Teil einer diagnostischen Kategorie ist und es vom Diagnositiker subjektiv ergänzt wird (passend zur diagnostischen Kategorie gemacht wird), obwohl für die ergänzten Merkmale keine Beobachtungen / Bestätigungen vorliegen.
Klassifikationen können Menschen stigmatisieren. Fatal sind stigmatisierende Effekte bei Fehl- oder bloßen Verdachtsdiagnosen.
Klassifikationssysteme sind vorwiegend kategorial und widersprechen der Vorstellung einer kontinuierlichen Entwicklung bzw. verschiedener Intensitäten einer Störung oder auch kontinuierlicher Übergänge zwischen verschiedenen Kategorien.
Warum man sie dennoch braucht
Sie sollen Entscheidungsregeln für deskriptive (beschreibende), möglichst interpretationsfreie Befunde geben. Hieraus können z.B. Leitlinien für Diagnostik und Behandlung wie oben entwickelt werden.
Die psychiatrische Forschung hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Aus diesen resultierten enorme Verbesserungen der Behandlungsmöglichkeiten. Besipielsweise bei den Angststörungen und Zwangsstörungen waren diese erst durch Verbesserung der Klassifikationen möglich..
In ihren neuesten Versionen (DSM-IV und ICD-10) wurde eine weitere Angleichung und Übertragbarkeit der diagnostischen Kategorien angestrebt. Gegenüber früheren Versionen beider Systeme wurde zunehmend mehr auf die Verknüpfung der Diagnoseklasse mit ätiologische Annahmen verzichtet . Dadurch ist von verschiedenen Schulrichtungen die selbe Einteilung verwendbar. Damit werden auch deren Ergebnisse vergleichbar.
Immer mehr Wissen über psychiatrische Krankheiten läßt vielen dieser Erkrankungen inzwischen gut belegbare organische Grundlagen zuordnen. Der Unterschied zu körperlichen Krankheiten ist viel kleiner, als die meisten Menschen vermuten. Auch bei körperlichen Krankheiten wie der Zuckerkrankheit, dem Asthma oder dem hohen Blutdruck spielen in der Behandlung Verhaltensmaßnahmen eine wesentliche Rolle.
Im Gegensatz zu anderen Therapieansätzen orientieren sich viele Autoren der tiefenpsychologischen Verfahren nicht an gängigen Klassifikationssystemen wie der ICD-10 oder dem DSM-IV. Demzufolge ist eine indikationsspezifische Therapie schwierig und die Frage, ob für einen Patienten eine tiefenpsychologische Behandlung hilfreich sein kann, wird häufig von persönlichkeitsbezogenen Merkmalen abhängig gemacht, ( oft ist die Einstellung hier eher, daß der Patient seine Krankheit ist, oder daß die Symptome wesentlicher zugehöriger Teil seiner Persönlichkeit sind). Die Besonderheiten einzelner Indikationsgebiete sind daher oft nur schlecht bei Therapie mit anderen Verfahren vergleichbar. Eine Tatsache die den Verfahren langfristig Wettbewerbsnachteile einbringen wird.
Was untersucht der Psychiater, oder was ist mit einem psychischen Befund gemeint:
Wie bei jeder Untersuchung ist bei der psychiatrischen Untersuchung zunächst die Anamnese relevant. Dies meint die im Gespräch ermittelte Vorgeschichte im Bezug auf die aktuellen Beschwerden. Die Befragung beginnt in der Regel mit der Frage nach dem Anlass oder Grund des Arztbesuches oder nach den Beschwerden, deren Beginn, Dauer und Verlauf sowie nach eigenen Hypothesen über auslösende/lindernde Faktoren der Symptome. In der Familienanamnese wird nach ähnlichen Symptomen oder Krankheiten in der Familie gefragt. Da psychische Störungen oft eine Ausschluss-Diagnose sind, ist auch die Kenntnis bekannter organischer Erkrankungen durch den Untersucher unabdingbar. Nicht selten ist auch eine Fremdanamnese mit Befragung von Angehörigen etc. relevant. Daneben und nicht unwesentlich interessiert in der Regel die Lebensgeschichte und die derzeitige Situation des Patienten. Dies wird manchmal auch als biographische Anamnese bezeichnet. Abgefragt werden dabei insbesondere Meilensteine der Entwicklung, schulischer und beruflicher Werdegang, Beziehung zu den Eltern, Partnerschaften, andere wichtige Bezugspersonen, Entwicklung des Sozialverhaltens, Rolle in Gemeinschaften, Gruppen Gleichaltriger, Traumen, Veränderungen im zeitlichen Zusammenhang mit den Symptomen, Strategien zur Stressbewältigung .... Ein Teil des psychischen Befundes ergibt sich bereits nebenbei aus der Anamneseerhebung ohne, dass der Patient dies bemerkt. Viele Symptome und Beschwerden müssen aber abgefragt werden, da sie sonst in der Regel nicht berichtet werden. Beispiele sind Wahn, Ich-Störungen, Halluzinationen, Zwangsgedanken und Zwangshandlung ....... Manche Frage bei Erhebung des psychischen Befundes sind für die Befragten unangenehm. So wird bei Verdacht auf eine kognitive Störung oder eine Demenz die Orientierung, und Auffassung, geprüft. Dabei werden beispielsweise Datum, Tag, Monat, Jahr, und Jahreszeit gefragt. Auch Menschen mit einer leichten Demenz können trotz entsprechender Vorbereitung durch den Untersucher diese Fragen als unangenehm empfinden. Eine andere Möglichkeit die Orientierung zu prüfen, gibt es aber nicht, und Überraschungen bei den Antworten sind nicht selten.
Für die Beurteilung vieler Symptome und Störungen ist die Selbstbeurteilung durch den Patienten entscheidend, andere Symptome können nur durch die Fremdbeurteilung durch den Untersucher beurteilt werden, manchmal sind Selbst- und Fremdbeurteilung gleichwertig. Bei Widersprüchen ist es oft sinnvoller der Fremdbeurteilung zu folgen. Entscheidend ist dabei die Kenntnis der Motivation des Patienten. Wird beispielsweise ein Mann von seiner Ehefrau geschickt, weil er unausgeglichen und aggressiv ist, wird er seine Symptome eher herunterspielen, wenn der selbe Mann wegen seiner Unausgeglichenheit und Aggressivität einen Konflikt am Arbeitsplatz hat und eine Krankmeldung will, wird er die Symptome möglicherweise gravierender darstellen. Bei manchen Psychischen Störungen wie bei Schizophrenien oder Süchten gehört die Verheimlichung von Beschwerden und Symptomen zum Krankheitsbild. In manchen Situationen gibt es Gründe, warum eine Simulation oder Aggravation eine Rolle spielen kann. Manchmal werden zusätzlich psychologische Tests oder Fragebogentests eingesetzt. Es gibt standardisierte Arten der Erhebung psychischer Befunde, wie das AMDP - System, die aber nicht für jede Untersuchungssituation geeignet sind.
Insbesondere bei organischen Psychosyndromen finden sich Auffälligkeiten in den Bereichen Bewusstsein, Orientierung, Auffassung, Konzentration, Gedächtnis und Merkfähigkeit
Verdächtig auf eine psychotische Störung sind Störungen des formalen Denken, inhaltliche Denkstörungen wie beispielsweise Wahn, Ich-Störungen, Halluzinationen (insbesondere Stimmenhören)
Bei affektiven Störungen, wie beispielsweise Depressionen oder Manien sind besonders Stimmung emotionale Schwingungsfähigkeit, tageszeitliche Schwankungen, Morgentief), Antrieb Schlaf (eingeteilt nach Ein-, Durchschlafstörung und Früherwachen) relevant.
Beispiel eines psychopathologischen Befundes:
· Äußeres Erscheinungsbild: Geordnete saubere Kleidung, (z.B. modisch, farblos, verschlissen)... , auffallende Körpergröße, Gewicht (z. B. untergewichtig oder fettleibig) altersentsprechender Allgemeinzustand oder jünger oder älter wirkend, Körperhaltung (z.B. gebeugt oder aufrecht). · Verhaltensauffälligkeiten: keine · Sozialkontakt: Die Kontaktaufnahme problemlos oder erschwert, kooperativ, freundlich zugewandt, misstrauisch, abweisend, feindselig, interessiert, unterwürfig, gering schätzend, apathisch, unsicher, zurückgezogen, insgesamt · Sprachauffälligkeiten: Lautstärke und Intonation, starker Redefluss, schweigsam, mutistisch, leise, flüsternd, monoton, abgehackt, nuschelnd, unauffällig. · Psychomotorik: Manierismen, stigmatisierenden Auffälligkeiten, lebhafte Gestik, nervös, stereotype Bewegungen, Hyperaktivität, Agitiertheit, ruhelos, ziellose Bewegungen, schleppender Gang, gehemmt, antriebsarm, energielos · Bewusstseinslage: wach, schläfrig, benommen, bewusstseinsgetrübt, stuporös, komatös · Orientierungsstörungen: zur Zeit, zur eigenen Person, zum Ort, zur Situation orientiert/desorientiert (Die Prüfung der Orientierung Gedächtnisses wird in der Untersuchung einleitend angekündigt und erklärt, sie wird sonst von der zu untersuchenden Person oft als als beleidigender Zweifel an der geistigen Integrität erlebt). · Wahrnehmungsstörungen: Illusionäre Verkennungen, optische, akustische, haptische Halluzinationen · Störungen der Ich-Funktionen: Derealisation, Depersonalisation, Eindruck beeinflußt und gelenkt werden. "Gedankenübertragung Gedankeneingegebung, Gedankenentzug, Gedankenausbreitung· ", · Störungen des Gedankenganges: geordnet, gelockerte Assoziationen, Denkverarmung, Ideenflucht, gehemmtes Denken, weitschweifig, ausweichend, perseverierend, Neologismen, selektiv schlussfolgernd, übergeneralisierend, inkohärent/zerfahren · Auffälligkeiten des Gedankeninhaltes: keine, überwertige Ideen, Wahn, Beziehungsideen · Auffassungsvermögen: Erschwert, nicht erschwert. · Intelligenzfunktionen: IQ - geschätzt: Durchschnittsbereich · Mehrfachwahl Wortschatz Intelligenztest: Punkte was einem Prozentrang von und einem Verbal- IQ von entspricht. · Merkfähigkeit: unkonzentriert, Merkfähigkeitsstörungen, vergesslich, Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses, Nicht beeinträchtigt., wie überprüft. (Die Prüfung des Gedächtnisses wird in der Untersuchung einleitend angekündigt und erklärt, sie wird sonst von der zu untersuchenden Person oft als als beleidigender Zweifel an der geistigen Integrität erlebt). · Konzentrationsfähigkeit: unkonzentriert, nicht beeinträchtigt. subjektiv oder objektiv · Kritikfähigkeit: Vermindert/Erhalten, -themenabhängig - . · Zwangsgedanken, -handlungen: Verneint, muss sich ständig waschen, ständig saubermachen, alles kontrollieren, quälende Zwangsgedanken, die als unsinnig empfinden werden, braucht Alltagsaktivitäten viel länger als andere, kommt ständig zu spät, muss alles zählen, macht sich ständig Gedanken ob alles ordentlich und symmetrisch ist..... · Ängste: Panikattacken, soziale Ängste, Agoraphobie, Claustrophobie, Hypochondrie..... · Körperliche Beschwerden: Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Früherwachen, Libidomangel, Appetitlosigkeit, auffälliges Essverhalten, körperliche Symptome ohne medizinische Erklärung · Stimmungslage: depressiv, gedrückt, ausgeglichen, gehoben, gereizt, reizbar, ängstlich, ärgerlich, euphorisch -themenabhängig - wechselnd. · Affektivität: Schwingungs- und Resonanzfähigkeit nicht beeinträchtigt/beeinträchtigt. Normales emotionales Schwingungsvermögen, im Gespräch keine pathologisch affektiven Schwankungen, keine pathologische Tagesverlaufsschwankung. Positive Emotionen auslösbar. affektlabil, affektinkontinent, inadäquater Affekt, aufgewühlt, misstrauisch, ratlos, affektarm, theatralisch · Antrieb: Normal, gesteigert, vermindert.. · Substanzkonsum Angaben auf Befragen zu Alkohol, Drogen, andere psychotrope Substanzen, starker Konsumdrang, Kontrollverlust, Entzugssymptome, Toleranzentwicklung. Fremdanamnese, Laborbefunde, Eindruck von der facies her, Geruch in der Atemluft,.. · Suizidalität: Todesgedanken, Todessehnsucht, Vorbereitung von Suizidhandlungen, suizidale Gedanken, Verneint bzw. nicht vorhanden. · Sonstiges - z.B. andere Hinweise auf eine psychotische Entwicklung: Verneint.
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Die geistige wie die körperliche Leistungsfähigkeit lassen mit zunehmendem Alter nach. Die Grenze zwischen normalem Altern und der Entwicklung einer Demenz ist fließend.
Alter ist der Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer Demenz. Entsprechend der demographischen Entwicklung ist auch eine Zunahme der Demenzerkrankungen in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt weiter jedes Jahrzehnt um 2,3 Jahre an, im Jahre 2002 geborene männliche Kleinkinder haben in den alten Bundesländern eine Lebenserwartung von 75,6 Jahre (1980: 69,9 Jahre), bei den weiblichen Kleinkinder beträgt in den alten Bundesländern eine Lebenserwartung 81,3 Jahre (1980: 76,6 Jahre). In den neuen Bundesländer war der Anstieg in Angleichung der Lebensverhältnisse im letzten Jahrzehnt sogar schneller. Bei immer weniger Kindern, wird die Zahl der Demenzkranken pro Einwohner noch stärker zunehmen, als die absolute Zahl. Man schätzt, dass weltweit etwa 24,3 Millionen Menschen an einer Demenz leiden, 4,6 neue Erkrankungen pro Jahr kommen dazu (eine Neuerkrankung alle 7 Sekunden) Die Zahl der Betroffenen wird sich alle 20 Jahre Verdoppeln und 2040 81,1 Millionen erreichen. Die meisten Menschen mit einer Demenz leben in den entwickelten Ländern (60% im Jahr 2001, mit einem erwarteten Anstieg auf 71% im Jahr 2040). Die Zunahme ist je nach Bevölkerungsstruktur unterschiedlich, in den entwickelten Ländern wird eine Zunahme um 100% zwischen 2001 und 2040 vorausgesagt, für Indien, China, und deren Nachbarn in Südasien und im westlichen Pazifik wird eine Zunahme um mehr als 300% bis 2040 erwartet. Ein großer Teil der Demenzerkrankungen wird weiter nicht diagnostiziert oder behandelt. Nach den Global Burden of Disease Schätzungen der WHO 2003 im World Health Report, war Demenz die wichtigste Gesundheitsbeeinträchtigung der über 60jährigen. Demenz trug demnach zu 11,2% der Jahre die mit Behinderung gelebt werden bei, während Schlaganfälle (9,5%), Rücken- und Gelenkbeschwerden (8,9%), kardiovaskuläre Erkrankungen (5,0%), und alle Formen von Krebs mit 2,4% zu Buche schlagen. Die Versorgung Demenzkranker ist sehr teuer und verlangt von den Familien viele Opfer. Nach einer aktueller Untersuchung ist bei 18 % der Patienten in Hausarztpraxen mit milder Demenz und bei 34,8 % der Patienten mit stärkeren kognitiven Einbußen eine Demenzdiagnostik erfolgt. Keiner der Patienten mit milder Demenz und 4,3 Prozent der Patienten mit stärkeren Krankheitszeichen erhielten einen Cholinesterasehemmer. The Journals of Gerontology Series A: Biological Sciences and Medical Sciences 59:M621-M626 (2004) Cleusa P Ferri, et al., Global prevalence of dementia: a Delphi consensus study; Lancet 2005; 366: 2112–17, World Health Organization. World Health Report 2003—Shaping the future. Geneva: WHO, 2003. Weiland, Stephan K.; Rapp, Kilian; Klenk, Jochen; Keil, Ulrich Zunahme der Lebenserwartung: Größenordnung, Determinanten und Perspektiven Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 16 vom 21.04.2006, Seite A-1072
Der Übergang zwischen "normalem Abbau" im Alter und einer Demenz ist nicht nur für die Forschung sondern auch für alle Menschen die Angst vor der Entwicklung einer Demenz haben hoch interessant. Wenn die geistigen Funktionen nur gering beeinträchtig sind, solche Beeinträchtigungen aber schon eindeutig nachweisbar sind, ist noch keine Demenz diagnostizierbar.
Auch im Rahmen des normalen Alterns kommt es zu einem deutlichen Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit und der Lernfähigkeit bereits ab dem 20. Lebensjahr. Entsprechend spürbarer wird dies auch für gesund Menschen im Rentenalter.
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Subjektive Gedächtnisprobleme bei 65-85- jährigen Nicht Dementen
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allgemeine Gedächtnisprobleme
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40%
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verlegen Dinge
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40%
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Wortfindungsstörungen
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39%
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schreiben Zettel
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38%
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denken langsamer
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23%
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schätzen sich als vergesslich ein
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14%
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vergessen Namen von Verwandten und Freunden
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13%
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Konzentrationsprobleme
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8%
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verlaufen sich in der Nachbarschaft
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4%
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Nach Schmand B, 1996 N=4028
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Die Diagnose Demenz meint immer eine Erkrankung des Gehirns, die zu einem über das alters-übliche hinausgehenden Verlust an geistigen Fähigkeiten mit Alltagsrelevanz geführt hat.
Kriterium ist für eine Demenz meist, dass Symptome (Verschlechterung des Gedächtnisses oder anderer kognitiver Funktionen), vorhanden sind, die über die im Rahmen des normalen Alterungsprozesses zu erwartenden Veränderungen hinausgehen und zu einer Beeinträchtigung in sozialen und beruflichen Funktionsbereichen führen. Die Demenz vom Alzheimertyp kann mit sehr unterschiedlichen Symptomen beginnen, auch der Verlauf, das Alter bei Beginn der Symptome und die Geschwindigkeit des geistigen Abbaus kann sehr stark variieren. In einigen Fällen zeigt sich zunächst ein individueller allgemeiner Verlust an kognitiven Fähigkeiten, bei anderen kommt es durch eine asymmetrische Hirndegeneration zunächst zu einem Verlust der visuell- räumlichen Fähigkeiten oder zu Sprachstörungen. Verschiedene neuropsychiatrische Symptome können auch schon in den Anfangsstadien vorhanden sein. In dem ersten von Alois Alzheimer 1907 beschriebenen Fall einer Frau war bereits zu Beginn eine wahnhafte Eifersucht vorhanden. Nur bei einer Minderheit ist dabei ausschließlich das Gedächtnis beeinträchtigt. Wenn die Gedächtnisstörungen ganz im Vordergrund stehen, findet man in der Kerspintomographie häufig kleine Hirninfarkte oder der Nachweis des APOE 4 Allele (siehe unten) ist positiv. Das Syndrom ist häufiger bei Menschen mit schlechter Schulbildung und nicht selten mit einer Depression vergesellschaftet. Was im Rahen des normalen Alterns zu erwarten ist, ist allerdings im Einzelfall ebenfalls schlecht definiert. Strittig ist weiter ob spätere Alzheimerpatienten angesichts des sich abzeichnenden kognitiven Defizits bereits in den frühen Anfängen der Erkrankung eine intellektuell weniger fordernde Umgebung suchen, oder ob Menschen die sich intellektuell weniger betätigen schneller dement werden. Eine Fall-Kontroll-Studie (Neurology 2004; 63: 498-503) zeigt jedenfalls eine solche Tendenz bei zukünftigen Alzheimerpatienten bereits ab dem 30. Lebensjahr. Für Menschen mit solchen Symptomen wird die Diagnose einer leichte kognitive Beeinträchtigung ( auch leichte kognitive Leistungsstörung, MCI = Mild Cognitive Impairment) verwendet. Der Begriff einer leichte kognitive Beeinträchtigung ist schwierig, da er nicht einheitlich verwendet wird. Verschiedene Untersucher haben unterschiedliche Kriterien und unterschiedliche Tests für die Diagnose zu Grunde gelegt. Je nach Kriterien fallen 1,5%-23,5% aller 60-64jährigen Menschen unter diese Diagnose. In einer neueren Studie waren es 19% der unter 65-75 jährigen und 29% der Probanden über 85 Jahre. (Lopez Arch Neurol. 2003;60:1385-1389.)Nach Verlaufsuntersuchungen haben diese Menschen ein erhöhtes Risiko eine Demenz zu entwickeln. 1-30% sollen nach manchen Studien in 1-3 Jahren eine Demenz entwickeln. Bei der großen Schwankung der Zahlen ist die Aussagekraft im Einzelfall aber noch sehr begrenzt. Nach den gegenwärtigen Verlaufsstatistiken muss man auch damit rechnen, dass bei fast der Hälfte der Patienten zu Unrecht angenommen wird, dass sie eine Demenz entwickeln werden. Die MCI stellt sich bei diesen Menschen als Fehldiagnose heraus, sie werden in Verlaufskontrollen als gesund diagnostiziert. Ob es gerechtfertigt werden kann bei dieser Datenlage auch schon Patienten mit MCI mit teuren Acetylcholinesterasehemmern zu behandeln ist derzeit zweifelhaft, Erfolge werden aber teilweise berichtet. Allerdings würde man auch hier zur Hälfte gesunden Menschen eine regelmäßige Medikation zumuten. Eventuell werden hier zukünftig radiologische Befunde in Kombination mit EEG und Laborbefunden zu einer deutlicheren Klärung beitragen. Solche Befunde gibt es zwar auch derzeit (z.B.:Liquoruntersuchung, Volumenreduktion des rechten Gyrus parahippocampalis, Tauprotein, im EEG niedrige Alpha oder Betagrundaktivität, hohe Thetaaktivität, Verlangsamung im Vergleich zur Ausgangsfrequenz...), die Bedeutung der Befunde muss aber erst noch an größeren Kollektiven bestätigt werden. Da eine wirklich gesicherte vorbeugende Behandlung bisher fehlt, ist der Nutzen einer solchen Diagnose bei den damit verbundenen Unsicherheiten derzeit noch zweifelhaft. Sollte eine wirksame vorbeugende Behandlung entwickelt werden, werden die Vorstadien aber eine größere Bedeutung entwickeln. Alleine wegen subjektive Beschwerden kann keine Diagnose gestellt werden. Bei entsprechenden Beschwerden wie auch beim Befund einer MCI muss aber nach einer behandelbaren Grunderkrankung gesucht werden. Ggf wird auch probatorisch mit Antidepressiva oder kognitivem Training behandelt. Insgesamt ist die Diagnose MCI bisher wenig aussagekräftig, sie erlaubt bisher auch keine sichere Aussage darüber ob jemand eine Demenz entwickeln wird. Wenn Menschen über subjektive Gedächtnisstörungen klagen und im Test tatsächlich Defizite haben, bedeutet dies ein großes Risiko eine Demenz zu entwickeln, aber nur 18% der Menschen, die später eine Demenz entwickeln können mit der Diagnose einer MCI entdeckt werden. Die Hälfte aller Menschen die eine Alzheimerdemenz entwickeln bemerken in den 3 Jahren zuvor keine Gedächtnisstörungen. Möglicherweise spielen Entzündungen am Übergang von MCI zum M. Alzheimer eine Rolle. Patienten die später einen M. Alzheimer entwickeln haben eine erhöhte Produktion proinflammatorischer Zytokine, TNF und eine verminderte Produktion von antiinflammatoríschen Zytokinen TGFß. Berücksicht werden muss auch, dass viele Menschen mit MCI auch körperliche Begleiterkrankungen habe, die ebenfalls zur kognitiven Beeinträchtigung beitragen können.
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Vorbeugung? Gegen welche Risiken kann man etwas tun
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Rauchen-
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vergrößert nach dem derzeitigen Stand das Demenzrisiko besonders bei Männern
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Hochdruck -
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ist ein Risikofaktor, rechtzeitige Behandlung reduziert das Risiko, bei Verwendung kaliumsparender Diuretika sogar auf ein 1/5
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Diabetes
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nicht sicher, aber möglicherweise erhöhtes Risiko, unzweifelhaft erhöhtes Risiko einer Heimeinweisung im Alter. Die Verminderung der Kalorienaufnahme bei alten Menschen bessert nicht nur den Diabetes sondern auch die kognitive Leistungsfähigkeit.
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KHK, Herzinsuffizienz
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vergrößern dem derzeitigen Stand das Demenzrisiko auch für die Demenz vom Alzheimertyp, Behandlung der Risikofaktoren und der Symptome verbessert die Prognose
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geistige Betätigung, körperliche Fitness
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verringern das Risiko. Körperliche Fitness reduziert das Demenzrisiko und vermindert auch unabhängig davon das Risiko einer Heimeinweisung. Nicht nur das Risiko von Stürzen und Unfällen sinkt auch Stoffwechselkrankheiten werden weniger. Bereits die Lesekompetenz von Schülern korreliert negativ mit dem Demenzrisiko. Z.B.: Arch Intern Med. 2006;166:1115-1120
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Hyperlipidämie
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Fettstoffwechselstörungen vergrößern das Risiko, Die Einnahme Vitamin E senkt eher die Lebenserwartung. Prospektive Untersuchungen konnte keine schützende Wirkung der Statine nachweisen. z.B. Arch Neurol. 2005;62:1047-1051. ABSTRACT | FULL TEXT | PDF Dies wird auch von einer neuen Cochrane Review mit Auswertung von 2 Studien mit insgesamt 26340 Patienten so gesehen. Möglicherweise können Statine auch eine Demenz verschlimmern. Cochrane Database Syst Rev. 2009;1:CD007514
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Kupfer
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Hohe Zufuhr von Kupfer beispielsweise über das Trinkwasser kann möglicherweise in Kombination mit einem hohen Anteil von gesättigten Fettsäuren und Transfetten in der Nahrung den geistigen Abbau fördern. Arch (Neurol. 2006;63:1085-1088)
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Hyperhomocysteinämie
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Folsäure senkt bei Betroffenen möglicherweise das Risiko, eine Empfehlung zur routinemäßigen Einnahme kann aber nicht gegeben werden.
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Entzündungen
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Menschen die Schmerzmittel wie Aspirin nehmen müssen haben möglicherweise ein niedrigeres Risiko, manche neueren Ergebnisse widersprechen dem aber (JAMA 2003; 289: 2819-26ABSTRACT | FULL TEXT | PDF ). Eine Behandlungsindikation mit NSAIDs besteht unzweifelhaft nicht.
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Östrogene
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schaden nach neueren Untersuchungen eher (die Kombination mit Progesteronen verdoppelt möglicherweise das Demenzrisiko)
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Depression
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Dass Depressionen das Risiko für eine Demenz erhöhen ist ziemlich sicher, ob die Behandlung von Depressionen eine vorbeugende Wirkung hat, ist bisher eine noch nicht bewiesene Hoffnung. Nach eine aktuellen Metaanalyse bisher vorhandener Studiendaten ist das Risiko an einer Demenz zu erkranken für Menschen, die an Depressionen leiden oder gelitten haben etwa doppelt so groß wie für die Durchschnittsbevölkerung. Gleichzeitig sind Depressionen im Alter manchmal ein Frühsymptom einer Demenz. Andersen, Kjeld et al., Depression and the Risk of Alzheimer Disease. Epidemiology. 16(2):233-238, March 2005. Abstract HTML, Raymond L. Ownby; et al., Arch Gen Psychiatry. 2006;63:530-538.ABSTRACT
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Wie groß ist mein Risiko in den nächsten 20 Jahren eine Demenz zu entwickeln?
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Niedriges Risiko
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Mittleres Risiko
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Hohes Risiko
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Alter
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≤47 Jahre
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47-53 Jahre
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>53 Jahre
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Geschlecht
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weiblich
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weiblich
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männlich
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Bildung
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mindestens10 Jahre
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7-9 Jahre
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6 Jahre oder weniger
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systolischer Blutdruck
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≤140
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>140
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>140
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Body- Mass- Idex
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≤30kg/m²
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≤30kg/m²
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>30kg/m²
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Gesamtcholesterin
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≤6,5 mmol/L
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>6,5 mmol/L
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>6,5 mmol/L
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sportlich aktiv
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ja
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nein
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nein
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APOE e4
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- oder non e4
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- oder non e4
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- oder e4
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Demenzrisiko
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0,09-0,13%
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4,0-6,1%
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35-48,9%
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